Donnerstagabend, Papierberg auf dem Küchentisch. Irgendwo dazwischen: vier Versicherungsverträge, von denen zwei seit Jahren laufen, ohne dass jemand weiß, was sie genau abdecken.
Zu viele Verträge, zu wenig Überblick
Familien mit Kindern haben im Schnitt mehr Versicherungen als kinderlose Haushalte – aber nicht unbedingt die richtigen. Handy-Versicherungen, Reisegepäckversicherungen, Brillenversicherungen laufen still im Hintergrund. Die Berufsunfähigkeitsversicherung fehlt dagegen bei einem Elternteil komplett.
Das Risiko liegt selten dort, wo die meisten Versicherungen abgeschlossen werden.
Wer als Elternteil ausfällt – durch Krankheit oder Unfall – hat kein Einkommensproblem, sondern ein existenzielles Problem. Genau das wird am häufigsten unterschätzt.
Was Eltern konkret nicht tun sollten
- Versicherungen aus dem Bauchgefühl abschließen, ohne Bedarfsanalyse
- Verträge jahrelang weiterlaufen lassen, weil Kündigen aufwendig erscheint
- Günstige Prämien als Kriterium vor Leistungsumfang stellen
Ein einziger Nachmittag im Jahr, um alle Verträge zu sichten, kann mehr bewirken als jede Sparmaßnahme. Nicht weil es einfach ist, sondern weil die Lücken sonst unsichtbar bleiben.